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Unterwegs in der Literaturwelt
Literaturübersetzung bedeutet weit mehr als die Übertragung von Worten von einer Sprache in die andere. Sie schafft Verbindungen zwischen Kulturen, eröffnet neue Perspektiven und macht literarische Stimmen über Ländergrenzen hinweg hörbar.
Wie spannend und vielfältig dieser Austausch sein kann, zeigte das deutsch-italienische Symposium „Vom werdenden Wort – Del farsi parola – Über/setzen zwischen Italien und Deutschland – Tra/durre fra Italia e Germania“, das im September 2019 im Literarischen Colloquium Berlin stattfand. Die öffentliche Veranstaltung brachte Literaturübersetzerinnen und -übersetzer sowie Literaturinteressierte zusammen und bot Raum für Gespräche über Sprache, Kultur und die Kunst des Übersetzens.
Osnabrück
Italienische Momente in Osnabrück
Literaturabende machen sichtbar, wie Übersetzungen Stimmen, Orte und Atmosphären in eine andere Sprache tragen.
Lesung
Literatur, Gespräche, Atmosphäre
Dass Übersetzungen Geschichten lebendig werden lassen, zeigte auch die Lesung „Italienische Momente“ in Osnabrück. Gemeinsam mit Birgit Mehrmann, die durch den Abend führte, wurden verschiedene literarische Texte vorgestellt, die das Publikum nach Italien entführten.
Was haben ein Postbote, ein verhinderter Umweltskandal, ein aufgeklärtes Verbrechen und zwei Liebesgeschichten gemeinsam? Die Antwort fanden die Besucherinnen und Besucher bei einem Abend voller Literatur, italienischer Atmosphäre und anregender Gespräche. Den passenden Ausklang bildeten Antipasti und ein Glas Wein.
Berlin 2019
Vom werdenden Wort
Literaturübersetzung bedeutet weit mehr als die Übertragung von Worten von einer Sprache in die andere. Sie schafft Verbindungen zwischen Kulturen, eröffnet neue Perspektiven und macht literarische Stimmen über Ländergrenzen hinweg hörbar.
Wie spannend und vielfältig dieser Austausch sein kann, zeigte das deutsch-italienische Symposium „Vom werdenden Wort – Del farsi parola – Über/setzen zwischen Italien und Deutschland – Tra/durre fra Italia e Germania“, das im September 2019 im Literarischen Colloquium Berlin stattfand. Die öffentliche Veranstaltung brachte Literaturübersetzerinnen und -übersetzer sowie Literaturinteressierte zusammen und bot Raum für Gespräche über Sprache, Kultur und die Kunst des Übersetzens.

Begegnung
Begegnung mit einer Bestsellerautorin
Ein besonderes Erlebnis war die Begegnung mit der Autorin Anna Todd im Rahmen ihrer Deutschlandtour im Juni 2016. In der Mayerschen Buchhandlung in Köln stellte die Erfolgsautorin ihre Werke einem begeisterten Publikum vor.
Schauspieler Bastian Hagen las die deutschen Passagen aus dem Roman Before Us, während Theresa Feldhaus durch den Abend führte. Die Veranstaltung war ausverkauft, und die überwiegend jungen Leserinnen nutzten die Gelegenheit, ihre Fragen direkt an die Autorin zu richten.
Bei der anschließenden Signierstunde nahm sich Anna Todd viel Zeit für persönliche Gespräche und signierte geduldig die mitgebrachten Bücher. Für mich als Mitübersetzerin von Before Us, Nothing More und Nothing Less war die Begegnung mit der Autorin ihrer Werke ein besonderes Erlebnis.
Presse
Übersetzerinnen in Osnabrück
Die Arbeit von Literaturübersetzerinnen bleibt häufig im Hintergrund, obwohl sie entscheidend dazu beiträgt, internationale Literatur zugänglich zu machen. Umso erfreulicher war die Aufmerksamkeit, die dieses Berufsfeld durch einen Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung erhielt.
Im Juli 2018 berichtete die Zeitung über die Arbeit von Manuela Klenke und Anja Mehrmann und gab Einblicke in die Herausforderungen und Besonderheiten des literarischen Übersetzens. Der Beitrag machte sichtbar, wie viel sprachliche Präzision, kulturelles Wissen und kreative Arbeit hinter jeder gelungenen Übersetzung stehen.
Ausblick
Immer unterwegs zwischen den Welten
Ob bei Lesungen, Symposien, Begegnungen mit Autorinnen und Autoren oder im stillen Arbeiten am Schreibtisch – die Literaturwelt lebt vom Austausch über Grenzen hinweg. Literaturübersetzung eröffnet neue Horizonte und macht Geschichten zugänglich, die sonst vielleicht nie ihren Weg zu den Leserinnen und Lesern gefunden hätten.